KrimiMeldungen 24062019, 12.36 Uhr

Nachrichten:
MÖRDERISCHE SCHWESTERN VERGEBEN STIPENDIUM AN TATJANA MARTI

Printmedien online:

Elmar Krekeler auf www.welt.de
Man muss sich an der Hand halten, um Deutschland auszuhalten
„„All die unbewohnten Zimmer“ heißt der neue Roman von Friedrich Ani, dem Dunkelmeister der deutschen (Kriminal-)Literatur. Ani streift mit vier Ermittlern durch Münchens Gegenwart. Es ist ein langsames Buch.“

Marcus Müntefering auf www.spiegel.de
Friedrich Ani versammelt seine Kommissare
Avengers des Alltags
„Der große Krimiautor Friedrich Ani wirkte zuletzt müde. Aber er schreibt weiter, und wie. In „All die unbewohnten Zimmer“ lässt er waidwunde Helden auftreten, die um Haltung kämpfen – auch Tabor Süden ist wieder dabei.“

Peter Huber auf diepresse.com
Der „Frauenkrimi“ ist tot
„Es lebe der Krimi der Autorinnen und Protagonistinnen. Ein kurzer Blick darauf, was sich in den vergangenen zehn Jahren im Krimi-Genre verändert hat.“

rp-online.de
Dänemark kann so düster sein
Filmkritik „Verachtung“ nach dem Krimi von Jussi Adler-Olsen
„Verachtung“ liefert wieder Hochspannung nach dem Roman von Jussi Adler-Olsen.

LILO SOLCHER auf www.augsburger-allgemeine.de
Wer ist Gil Ribeiro? Der Krimi-Autor mit zweitem Ich
„Holger Kasten Schmidt ist als „Tatort“-Autor gefragt und schreibt als Gil Ribeiro Bestseller-Krimis. Sein Kommissar hat Asperger – wie Greta Thunberg. Aber warum?“

Ronald Schneider auf rp-online.de
Der Täter als Opfer: hochklassiger Krimi
Buchtipp: „Der begabte“ – ein literarisch hochklassiger Krimi
„Die 1942 in Oberösterreich geborene Schriftstellerin Evelyn Grill wurde den RP-Lesern schon 2016 mit ihrem ebenso eindrucksvollen wie bedrückenden Liebes- und Gesellschaftsroman „Immer denk ich deinen Namen“ vorgestellt.“

Radio und Fernsehen:

Peter Helling auf www.ndr.de
Friedrich Ani: „All die unbewohnten Zimmer“
„Friedrich Anis Kriminalroman verzettelt sich im Befindlichen. Auch als die Geschichte in einem filmreifen Showdown endet, bleibt die Handlung unspannend.“

dradio.de
„Berlin Prepper“ – Die Katastrophe im Griff?

Ulrich Noller auf www.deutschlandfunkkultur.de
Helden, auf der Flucht vor sich selbst
Ivy Pochoda: „Wonder Valley“

Sofia Glasl auf www.sueddeutsche.de
Ein Tag im Juni
Krimiautor James Ellroy
„Am 22. Juni 1958 fiel die Mutter von James Ellroy einem Sexualverbrechen zum Opfer, der Täter wurde nie gefunden. Die Tat prägte seine späteren Romane – er selbst rollte den Fall noch einmal auf.“

www.deutschlandfunkkultur.de
Die Hölle der Armut
Internationaler Literaturpreis
„Ein Dorf voller verlorener Seelen und Gewalt: Das zeigt der Roman „Saison der Wirbelstürme“. von Fernanda Melchor. Der Roman ist mit dem Internationalen Literaturpreis ausgezeichnet worden. Jurymitglied Jens Hillje lobt die „kräftige Sprache“.“
Jens Hillje im Gespräch mit Andrea Gerk

Literaturblogs und Literaturplattformen:

Karsten Herrmann auf literaturkritik.de
Geballte Ermittlerkompetenz
„Friedrich Ani ruft seine Helden zusammen und führt den Leser in ein Gestrüpp aus Verbrechen und Motivlagen“

Krimiblogs:

krimikiste
1799: Alex Lépic – Lacroix und die Toten vom Pont Neuf
1798: Remigiusz Mroz – Die kalten Sekunden
1797: Inge Löhnig -Unbarmherzig
1796: Andreas Winkelmann – Die Lieferung

krimirezensionen
Harry Bingham | Fiona Wo die Toten leben Bd. 5
Susanne Kliem | Lügenmeer

krimi und mehr
Pierre Martin: Madame le Commissaire und der tote Liebhaber
Karin Joachim – Johannisglut

krimimimi
Thriller-Steckbrief zu „Suche mich nicht“ von Harlan Coben

Krimi-Kritik
Kanae Minato – Schuldig
Alan Carter – Marlborough Man

krimilese
Matthias Boll: Mord am Mandela Square

crimenoir
Wie lange dürfen Titel von Kriminalromanen sein?
Krimi-Bestenliste im Mai/Juni: Ein Abgleich

zeilenkino
Einwurf: Über Blindstellen und Frauen, die Krimis schreiben

kriminalakte
„Berlin Prepper“, man muss ja vorbereitet sein
Jim Nisbet, USA, „Welt ohne Skrupel“

DIE MÖRDERISCHEN SCHWESTERN VERGEBEN EIN STIPENDIUM AN TATJANA MARTI

Mit ihrem Arbeitsstipendium fördern die Mörderischen Schwestern e.V. in diesem Jahr Tatjana Marti aus Wendelstein bei Nürnberg. Die Nachwuchsautorin überzeugte die Jury mit ihrem Romanprojekt Quicksand, einem politischen Krimi über den Terrorismus der dritten Generation der „Roten Armee Fraktion“ (RAF). Das mit insgesamt 1.500 Euro dotierte Stipendium ist für die berufstätige Mutter eines kleinen Kindes ein Ansporn, ihre knappe Freizeit dem Schreiben ihres ersten Romans zu widmen, der bisher nur in Bruchstücken vorliegt. Sie erhält die Förderung im September, Oktober und November.
Quicksand beginnt mit einem Mord in einem Ferienhaus im bretonischen Saint-Malo und dem Hinweis an das BKA, dass sich die lange gesuchte RAF-Terroristin Ruth Monschau in Frankreich aufhält. Die deutsch-französische Zielfahnderin Irene Lamartin reist in die Bretagne, um Ruth Monschau zu finden und den Mord aufzuklären. „Quicksand hat die Jury nicht nur durch den hochinteressanten Stoff, sondern auch durch die klare, bildhafte Sprache, die verschiedenen, gut ausgearbeiteten Erzählperspektiven und einen ausgeklügelten Spannungsbogen überzeugt“, erklärt Jurymitglied Thea Lehmann. Zugleich betont sie, dass unter den Autorinnen der 47 eingereichten Textproben und Exposés mehrere sehr gute Bewerberinnen waren. Auf die Shortlist wählte die Jury Ella Theiss, Vera Hachmeister, Marie Schaper, Monika Sandmann, Maelle Rubin und Kathy Tailor.
Tatjana Marti wurde in Basel geboren und wuchs in Baden auf. Nach dem Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Romanistik in Regensburg sowie einem Volontariat am Bibliographischen Institut in Mannheim folgten Auslandsaufenthalte, unter anderem als Praktikantin in einem Pariser Verlag und als Redakteurin in Florenz. Anfang der 2000er Jahre kehrte sie zurück nach Deutschland, wo sie als Lektorin im Bereich Kindersachbuch arbeitet.
Mit ihrem Arbeitsstipendium fördern die Mörderischen Schwestern, Europas größter Krimiautorinnenverband, jährlich eine Schriftstellerin unabhängig von Alter, Wohnort und bisherigen Veröffentlichungen bei der Arbeit an einem Kriminalroman. Die Förderung soll vor allem Frauen mit familiären Verpflichtungen helfen, sich auf das Schreiben zu konzentrieren. Die Mörderischen Schwestern vergeben ihr Stipendium bereits zum sechsten Mal. Viele der bisherigen Stipendiatinnen, darunter Anke Laufer, Marlen Schachinger und Patricia Holland Moritz, haben ihre Werke seit der Förderung veröffentlicht.

Über die Mörderischen Schwestern e.V.: Als größter europäischer Krimiautorinnenverband vereinen die Mörderischen Schwestern e.V. knapp 600 Autorinnen und Bücherfrauen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ziel ist die Förderung der von Frauen verfassten, deutschsprachigen Kriminalliteratur. Dies erfolgt u.a. über Mentoring, ein Stipendium, den Preis Goldene Auguste sowie die Förderung von Fortbildungen und politischer Teilhabe im Hinblick auf Autorinnen- und Frauenrechte. www.moerderische-schwestern.eu

KrimiMeldungen 17062019, 13.10 Uhr

Nachrichten:

Printmedien online:

STEFFEN RICHTER auf www.tagesspiegel.de
Im Kreis der Gewalt
Antonio Ortuños Roman „Die Verschwundenen“
„Korruption, Drogenhandel, Mord: Antonio Ortuños Roman „Die Verschwundenen“ spielt in der Unterwelt von Guadalajara.“

Sylvia Staude auf www.fr.de
Friedrich Ani: All die Untröstlichen in seinem neuen Krimi

Peter Bollag auf www.juedische-allgemeine.de
»Wenig komfortable Ausgangslage«
„Der Basler Judaist und Autor über neuen Antisemitismus, Gesellschaft und Kriminalromane“

KOLJA MENSING auf www.tagesspiegel.de
Afrikanische Kindheiten
Jonathan Robijns Roman „Kongo Blues“
„Verschwommenes Unglück: Jonathan Robijn erzählt in dem Roman „Kongo Blues“ vom langen Schatten der belgischen Kolonialzeit.“

HANNES HINTERMEIER auf www.faz.net
REALITÄT UND FIKTION: Berlin Prepper
„Festnahmen in der Prepper-Szene in Mecklenburg-Vorpommern und ein Roman, der seiner Zeit genau solche Szenarien voraussagt. Erschreckend, wie parallel beides einhergeht. Eine Glosse.“

Radio und Fernsehen:

hr-online.de/
Johannes Groschupf: Berlin Prepper(Thriller)

Thomas Wörtche auf www.deutschlandfunkkultur.de
Komik und Tragik des Musikgeschäfts
Liza Cody: „Ballade einer vergessenen Toten“

Literaturblogs und Literaturplattformen:

Dietmar Jacobsen auf literaturkritik.de
Auch an Land schlagen die Wellen gelegentlich hoch
„In seinem neuen Roman „Sleeper“ konfrontiert Mike Nicol seinen Surfer-Detektiv Fish Pescado mit der internationalen Terrorszene“

Krimiblogs:

krimikiste
1795: Sebastian Fitzek u.a. – Auris (Hörspiel)
1794: Guillaume Musso – Die junge Frau und die Nacht
1793: Catherine Shepherd – Sündenkammer
1792: Hendrik Falkenberg – Das Erbe der Schuld
1791: Andrew Hart – Im Dunkeln bist du nie allein
1790: Lina Bengtsdotter: Löwenzahnkind
1789: M.C. Beaton – Agatha Raisin und der tote Richter

krimirezensionen
Benedikt Gollhardt | Westwall
Gabriella Wollenhaupt | Grappas Gespür für Schnee
Mattias Edvardsson | Die Lüge

krimi und mehr
Katharina Peters – Fischermord
Natasha Bell – Alexandra
Nikolaus Fischer – Eine Leiche zum Feierabend

krimimimi
Krimi-Steckbrief zu „Manche mögen’s tot“ von Tatjana Kruse
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„Die kalten Sekunden“ von Remigiusz Mróz bei Krimi mit Mimi

Krimi-Kritik
Kanae Minato – Schuldig
Chris (Christopher) Brookmyre – Dein Ende

dietipperin.wordpress.com
Rezension: 10 Stunden tot von Stefan Ahnhem (Risk #4)

crimenoir
Krimi-Bestenliste im Mai/Juni: Ein Abgleich

zeilenkino
Filmreihe: Pionierinnen des Film noir
Über „Lola“ von Melissa Scrivner Love