KrimiMeldungen 21.01.2020, 12.36 Uhr

Nachrichten:

Printmedien online:

www.diepresse.com
Die Kunst der Grausamkeit
„Der schwedische Autor Niklas Natt och Dag legt mit „1794“ einen Nachfolger zu seinem gefeierten Krimi-Erstling vor. Es wurden Festspiele der Scheußlichkeiten.“

Sylvia Staude auf www.fr.de
„Heaven, My Home“ – Attica Lockes zweiter Roman über Rassismus

Horst Lohe auf www.nwzonline.de
Echte Mordfälle spannend beleuchtet

André Dahlmeyer auf www.neues-deutschland.de/
Nein, daraus wird kein Serienroman
„Declan Burke hat einen blutigen Krimi über das Irland nach der sogenannten Finanzkrise geschrieben.“

rp-online.de
Die Frau, die Zons die Pest bringt
Catherine Shepherd gehört zu den erfolgreichsten Krimiautoren in Deutschland. Bislang hat sie 16 Bücher veröffentlicht. Im April wird ein neuer Roman erscheinen.

Radio und Fernsehen:

blog.wdr.de/nollerliest
Etwas andere “Thriller” aus Deutschland

Cathrin Brackmann auf www1.wdr.de
„Der achtsame Mr. Caine und die Tote im Tank“ von Laurence Anholt
„Ermittlerpaar im Wust der weiten Krimilandschaft. Detective Inspector Shanti Joyce, alleinerziehende Mutter und nach einer missglückten Ermittlung in die Provinz von Somerset versetzt und Vincent Caine, Buddhist und brillanter Detective, übernehmen ihren ersten Fall.“

Andrea Heußinger auf www.ndr.de
Holger Karsten Schmidt: „Die Toten von Marnow“
„Die Geschichte, die Holger Karsten Schmidt in seinem Krimi erzählt, basiert auf wahren Ereignissen – einem dunklen Kapitel deutsch-deutscher Geschichte.“

Peter Henning auf /www.ndr.de
Janet Lewis: „Der Mann, der seinem Gewissen folgte“
„Janet Lewis‘ Krimi „Der Mann, der seinem Gewissen folgte“ basiert auf einem wahren Vorfall im Dänemark des 17. Jahrhunderts – eine Ballade über das menschliche Gewissen.“

Kirsten Reimers auf dradio.de
Gisela Dachs (Hg.): „Sex & Crime. Geschichten aus der jüdischen Unterwelt“

Kolja Mensing auf www.deutschlandfunkkultur.de
Karneval in Texas
Robert E. Dunn: „Dead Man’s Badge“
„Auch böse Menschen tragen Dienstmarken: Robert E. Dunns Thriller „Dead Man’s Badge“ ist eine listige Verwechslungskomödie über den Krieg gegen die Drogen. Wer ist gut, wer böse? Im texanischen Lansdale ist das nur ein Maskenspiel.“

Thomas Wörtche auf www.deutschlandfunkkultur.de
Psychologische Tiefenbohrungen
Sarah Schulman: „Trüb“
„Sarah Schulman erzählt in ihrem New-York-Thriller „Trüb“ von Alkoholikern, dysfunktionalen Familien und gesellschaftlicher Gewalt. Die Leser erfahren weniger von der Aufklärung ihres Falles als von der Suche der Ermittlerin Maggie Terry nach sich selbst.“

www.br.de
„Das 18. Jahrhundert kommt mir nicht exotisch vor“
„Einer der großen Krimi-Bestseller war vergangenes Jahr ein historischer Roman aus Schweden: „1793“. Nun erscheint die Fortsetzung „1794“. Was ihn an der dramatischen Zeit um 1800 so fasziniert, erzählt der Autor Niklas Natt och Dag im Interview.“

www.swrfernsehen.de
„MORDE AN DER BERGSTRASSE – Justine trifft: Krimiautorin Ingrid Noll“

FRANK RUMPEL auf www.swr.de
Tawni O’Dell – Wenn Engel brennen

dradio.de
„Fliege fort, fliege fort“ – der neue Krimi eines Kinderpsychologen

Nana Brink auf www.deutschlandfunkkultur.de
Smarter Agent in mehrfacher Mission
Bodo Hechelhammer: „Spion ohne Grenzen“
„Er spionierte für die Nationalsozialisten, für die Briten, die USA, die Bundesrepublik, die Sowjetunion und für die DDR. Eine neue Biografie versucht zu ergründen: Wie konnte Heinz Felfe so viele Geheimdienste hinters Licht führen?“

Literaturblogs und Literaturplattformen:

DIETMAR JACOBSEN auf titel-kulturmagazin.net/
Kettenspiele
Adrian McKinty: The Chain

Alf Mayer auf strandgut.de
Kommissar Worschtfett ist wieder da – in »Gallus« von Charly Weller

talknoir
Talk Noir zu Attica Locke „Heaven, My Home

Anne Amend-Söchting auf literaturkritik.de/
Spannung in und um Amsterdam
Susanne Mischkes Thriller „Blank Space“ orientiert sich an Twentysomethings

Krimiblogs:

krimikiste
1931: Carin Gerhardsen – Vier Jahre
1930: Marina Heib – Die Stille vor dem Sturm
1929: Sandra Brown – Verhängnisvolle Nähe
1928: Jess Kidd – Die Ewigkeit in einem Glas

krimirezensionen
Hannelore Cayre | Die Alte
Anja Mäderer | Einer flog über die Vogelsburg
Jørn Lier Horst | Wisting und der Tag der Vermissten Bd. 1 (13)

Krimi-Kritik
Sarah Schulman – Trüb

MÖRDERISCHE SCHWESTERN SCHREIBEN ARBEITSSTIPENDIUM AUS

Mit ihrem Arbeitsstipendium fördern die Mörderischen Schwestern e.V. auch im Jahr 2020 eine Krimischriftstellerin bei einem spannenden Schreibprojekt. Europas größter Krimiautorinnenverband unterstützt mit dem Stipendium in Höhe von 1.500 Euro die Arbeit an einem Kriminalroman oder einer Sammlung eigener Krimikurzgeschichten.

„Mit unserem Stipendium möchten wir allen schreibenden Frauen unabhängig von ihrem Alter helfen, sich intensiver ihrem Projekt widmen zu können “, erklärt die Präsidentin der Mörderischen Schwestern, Carola Christiansen. „Die Voraussetzungen der meisten Stipendien sind oft gerade für Frauen mit familiären Verpflichtungen kaum zu bewältigen, wenn zum Beispiel Bedingungen wie ein fester Aufenthalt an einem bestimmten Ort an die Förderung geknüpft sind. Wir wollen aber auch den Autorinnen eine Chance geben, die allein aufgrund ihrer familiären Situation von vielen Stipendien ausgeschlossen sind. Das Geld soll es ihnen ermöglichen, sich Freiräume zum Schreiben schaffen zu können.“

Die Mörderischen Schwestern vergeben ihr Arbeitsstipendium zum siebten Mal. Viele bisherige Stipendiatinnen, darunter Anke Laufer, Marlen Schachinger und Patricia Holland Moritz, haben ihre Werke inzwischen veröffentlicht. So erscheint am 13. Januar der Krimi „Die Schnüfflerin“ von Anne von Vaszary, Stipendiatin des Jahres 2016, bei Droemer Knaur.

Die Bewerbungsfrist für das diesjährige Stipendium beginnt am 15. Januar und endet am 15. März 2020
(es zählt der Eingang der Unterlagen).
Die Förderung in Höhe von insgesamt 1.500 Euro läuft über die Monate September, Oktober und November.
Bewerben können sich Frauen unabhängig von Alter, Wohnort und bisherigen Veröffentlichungen mit einem Projekt im Bereich der Spannungsliteratur.
Eine Mitgliedschaft bei den Mörderischen Schwestern ist nicht erforderlich.
Die Stipendiatin verpflichtet sich, ihr Projekt im Rahmen der Vollversammlung der Mörderischen Schwestern im November 2020 vorzustellen. Die Reisekosten tragen die Mörderischen Schwestern.

Einzureichen sind ein maximal zweiseitiges Exposé und eine 15-seitige Leseprobe in vierfacher gedruckter Ausfertigung und digital (PDF) sowie ein ausgefülltes Bewerbungsformular, eine Kurzbiografie und Kurzbibliografie. Bewerberinnen werden gebeten, unbedingt die Informationen zur Bewerbung unter https://www.moerderische-schwestern.eu/ueber-uns/aktuelle-projekte/unser-arbeitsstipendium/ zu beachten.

Das Bewerbungsformular fordern Interessierte unter stipendium@moerderische-schwestern.eu bei Jurysekretärin Barbara Steuten an, die für Rückfragen zur Verfügung steht.
ARBEITSSTIPENDIUM 2020

Über die Mörderischen Schwestern e.V.:
Als größtes europäisches Netzwerk von Krimiliebhaberinnen vereinen die Mörderischen Schwestern e.V. knapp 600 Autorinnen und Bücherfreundinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ziel ist die Förderung der von Frauen verfassten, deutschsprachigen Kriminalliteratur. Dies erfolgt u.a. über Mentoring, das Arbeitsstipendium, den Preis „Die Goldene Auguste“ sowie die Förderung von Fortbildungen und politischer Teilhabe mit Blick auf Autorinnen- und Frauenrechte. www.moerderische-schwestern.eu
V.i.S.d.P.: Mörderische Schwestern e.V., Friedbergstraße 41, 14057 Berlin, praesidium@moerderische-schwestern.eu

KrimiMeldungen 07012020, 10.48 Uhr

Nachrichten:

www.deutschlandfunkkultur.de
Cannabis, Kosmetik und Kokain in Bananenkisten
Krimibestenliste Januar 2020
„Eine mit Drogen dealende Arabisch-Übersetzerin hat es an die Spitze der Krimibestenliste geschafft. Veteran John Le Carré hält sich im Mittelfeld, und bei den Neuzugängen „Die Kosmetikerin“ und „Der Fund“ geht es ebenfalls um Drogen. Harter Stoff.“

Printmedien online:

www.diepresse.com
Jess Kidd „Die Ewigkeit in einem Glas“
„Pfeiferauchend, temperamentvoll, irisch – das ist Jess Kidds neue Antiheldin Bridie Devine. Ein unerwünschter Geist steht ihr in „Die Ewigkeit in einem Glas“ zur Seite.“

www.diepresse.com
Joe Biden als Privatdetektiv
„In einem der schrägsten Krimis der Saison, „Hope Never Dies“, holen sich mit Barack Obama und seinem Vize zwei ausrangierte Politiker etwas „Action“ ins Leben zurück.“

Sylvia Staude auf www.fr.de
Hideo Yokoyama: Kommissarin Hirano hat ihre Gründe

HANNES HINTERMEIER auf www.faz.net
Die große französische Lüge
„Keine Polizei ohne schmutzige Polizei: Hannelore Cayre dreht in „Die Alte“ den Spieß um und zeigt den Drogenhandel einmal von einer ganz anderen, aberwitzigen Seite.“

Radio und Fernsehen:

www.deutschlandfunkkultur
Wenn die männlichen Panzer brechen
Krimipreis für Johannes Groschupf
Johannes Groschupf im Gespräch mit Britta Bürger

Eva Karnofsky auf www.swr.de
Melba Escobar -Die Kosmetikerin
„Die Psychoanalytikerin Claire lernt in einem Schönheitssalon in Bogotá die Kosmetikerin Karen kennen. Als ein junges Mädchen ermordet wird, das eben-falls Karens Dienste in Anspruch genommen hat, geraten die beiden Frauen in den Sog von Gewalt und Korruption.“

Heike Mund auf www.dw.com
Deutscher Krimipreis 2019: „Berlin Prepper“ von Johannes Groschup
Von Haus aus ist er Journalist und arbeitet in Berlin. Nach Jugendbüchern schreibt Johannes Groschupf jetzt Kriminalromane. Für seinen Thriller „Berlin Prepper“ wurde er mit dem Deutschen Krimipreis 2019 ausgezeichnet.

Andrea Gerk auf www.ndr.de
Paulus Hochgatterer: „Fliege fort, fliege fort“
Es ist nicht einfach, in Paulus Hochgatterers hochkomplexem Roman „Fliege fort, fliege fort“ den Überblick zu behalten. Doch wer nicht aufgibt, wird mit einem bewegenden Leseerlebnis belohnt.

Kirsten Reimers auf www.deutschlandfunk.de
Blockbuster-Formate verdrängen literarisch anspruchsvolle Krimis
„Krimis zählen zu den meistverkauften und meistgelesenen literarischen Genres. Auf die Bestsellerlisten schafft es jedoch meist nur Massenware. Dabei bieten manche Kriminalromane auch anspruchsvolle und kluge Unterhaltung. Diese Bücher sind jedoch immer schwerer auffindbar.“

blog.wdr.de/nollerliest
Allerbeste Genreliteratur 2019
https://blog.wdr.de/nollerliest/durchs-dunkle-ans-licht/“>Durchs Dunkle – ans Licht?
Melanie Raabe: Die Wälder.

Sonja Hartl auf www.deutschlandfunkkultur.de
Wenn Frauen zu Trophäen werden
„Prostitution, Rassismus und Korruption: Melba Escobar wirft in ihrem Krimi „Die Kosmetikerin“ einen schonungslosen Blick auf das vom Patriarchat zerstörte Kolumbien. Damit entsteht ein gesellschaftskritischer Roman im Genregewand.“

Literaturblogs und Literaturplattformen:

CrimeMag
CrimeMag stellt ihre Liste der TOP TEN der Kriminalliteratur 2019 und die CULTURMAG Highlights 2019 Teile 1-16 vor

DIETMAR JACOBSEN auf titel-kulturmagazin.net
Von kleinen und von großen Gaunern
Jim Nisbet: Welt ohne Skrupel

BARBARA WEGMANN auf titel-kulturmagazin.net
Wenn Lärm zu Mordgelüsten führt
Patrícia Melo: Der Nachbar

Thekla Dannenberg auf www.perlentaucher.de
Ein Pakt mit dem Marquis
Die Krimikolumne.
„Kettly Mars setzt in ihrem furiosen Voodoo-Thriller „Der Engel des Patriarchen“ eine Rebellion der Lichtgestalten gegen die Monarchie der Dämonen in Gang. Ahmed Saadawis erzählt in seinem Schauerroman „Frankenstein in Bagdad“, wie der Irak eine unmenschliche Gestalt bekam.“

Walter Delabar auf literaturkritik.de
Ein Untergang
Louis Begleys dritter Roman um den Kriegsveteranen Jack Dana: „Killer’s Choice“

Krimiblogs:

krimikiste
1923: Anders de la Motte – Winterfeuernacht
1922: Ethan Cross – Die Stimme des Zorns
1921: Jørn Lier Horst – Wisting und der Tag der Vermissten
1920: Melanie Raabe – Die Wälder
1919: Die besten Bücher des Jahres – Die Redaktion der KK
1918: Ortwin Ramadan – Moses und das Mädchen im Koffer
1917: Max Bentow – Rotkäppchens Traum
1916: Stefanie Koch – Kommissar Lavalle. Die Stunde der Artisten
1915: Ellen Sandberg – Das Erbe

krimirezensionen
Jahreshighlights 2019
Abgehakt Dezember 2019

krimi und mehr
Ingrid Werner Hrsg. – Mordsmäßig Münchnerisch

crimenoir
Der Deutsche Krimipreis: Eine ambivalente Angelegenheit

Krimi-Kritik
Candice Fox – Missing Boy
Die Krimis des Jahres 2019
Andrew Shaffer – Hope Never Dies

zeilenkino
Jahresrückblick 2019

krimiscout.de
Mein Jahr der Langeweile und Mittelmäßigkeit