KrimiMeldungen 03032020, 13.00 Uhr

Nachrichten:

www.deutschlandfunkkultur.de
Kinder, Killer, alte Knochen
Krimibestenliste März 2020
„Eine Kommissarin auf Entzug, ein pädophiler Ermittler, ein Kämpfer gegen Rassismus, der Beweise fälscht. In unseren März-Krimis haben auch die Guten ihre Abgründe. Insgesamt gibt es dieses Mal fünf Neueinstiege, die den Puls beschleunigen. Deutschlandfunk Kultur und die Frankfurter Allgemeine präsentieren die besten Krimis des Monats.“

Printmedien online:

PETER KÖRTE auf www.faz.net
Verrutschte Realität
ROMAN ÜBER PÄDOKRIMINALITÄT:
„Wo man es nie vermutet hätte: Der Autor Jan Costin Wagner wagt sich an ein heikles Thema. „Sommer bei Nacht“ ist ein dichter Kriminalroman mit nachhallender Wirkung.“

www.zeit.de
„Haarmann“: Die dunkle Seite der Goldenen Zwanziger
„In seinem neuen Roman begibt sich der Journalist Dirk Kurbjuweit auf die Spurensuche nach Fritz Haarmann, der in den 1920er-Jahren als Serienmörder sein Unwesen trieb.“

Fritz Göttler auf www.sueddeutsche.de
Liebe bewegt die Sonne
„Schwärzester Film noir in „Rattennest“ von 1955 und Kino aus einer fernen Zeit mit „Jet Generation“, als München swingte.“

www.nau.ch
Auch ein Krimi macht mal blau
„Der dritte Teil von Franz Doblers Krimireihe ist nichts für Plot-Puristen. Fans des Krimipreisträgers dürfen sich dennoch – oder gerade deswegen – freuen.“

Radio und Fernsehen:

blog.wdr.de/nollerliest
Geschmökert
“Der Trip” von Fiona Barton
Nicci French: “Was sie nicht wusste”

Tilman Winterling auf www.deutschlandfunk.de
Literarischer Kriminalroman mit Tiefgang
Jan Costin Wagner „Sommer bei Nacht“
„In kurzen Dialogen und mit neuen Ermittlern spielt der neue Krimi „Sommer bei Nacht“ von Jan Costin Wagner dieses Mal in Südhessen. Dort ist ein fünfjähriger Junge entführt worden – und trotz einer Vielzahl von Hinweisen aus der Bevölkerung tappt die Polizei lange im Dunkeln.“

Sonja Hartl auf www.deutschlandfunkkultur.de
Grausame Teddybären
Jan Costin Wagner: „Sommer bei Nacht“
„Das Unfassbare verstehen: Jan Costin Wagner erzählt in seinem Krimi „Sommer bei Nacht“ von Kindern, die sexuell missbraucht werden – und führt einen pädophilen Ermittler ein.“

Literaturblogs und Literaturplattformen:

CrimeMag: Editorial Ausgabe März 2020

Alf Mayer, derzeit auf Reise durch Australien, hat für uns einen Schwerpunkt zu den Bränden kuratiert. Er selbst sieht den „Kontinent im Schockzustand“ und liefert einige Hintergründe. Crime-Autor Jock Serong schreibt über „Our Summer of Fires“, Sulari Gentill erzählt davon, wie sie beinahe ihr Haus an das Feuer verlor und der durch seine Emily-Tempest-Romane bekannte Adrian Hyland, selbst ein Feuerwehrmann, gibt im Interview Auskunft über sein Buch zur Feuersbrunst von 2009. Außerdem stellt er uns das Einleitungskapitel seines derzeit entstehenden neuen Romans zur Verfügung, im Mittelpunkt steht ein Waldbrand. Die Krimiautoren Alan Carter, Stephen Greenell und David Whish-Wilson nehmen in ihren Stellungnahmen kein Blatt vor den Mund.

Unser USA-Korrespondent Thomas Adcock schreibt über den „King of the Richs Guys“ und den Mythos des wohlwollenden Milliardärs. Wolfgang Brylla liefert eine fundierte Einführung in die bei uns leider vernachlässigte polnische Kriminalliteratur. Sonja Hartl schreibt über die ebenfalls vernachlässigte US-Krimiautorin Dorothy B. Hughes. Gerhard Beckmann stellt den großen Familienroman „Effingers“ von der legendären Gerichtsreporter Gabriele Tergit vor.

Ute Cohen rezensiert Nicolas Verdans „Die Coachin“, Katja Bohnet Mercedes Rosendes „Falsche Ursula“. Peter Münder beschäftigt sich mit dem Brexit-Roman „Middle England„. Constanzes Matthes schreibt über Øistein Borges „Kreuzschnitt“. Und Thomas Przybilka liefert Hinweise zur Crime-Sekundärliteratur.

Auf der Berlinale war in diesem Jahr wieder Katrin Doerksen für uns unterwegs und hat ein dreiteiliges Logbuch (Teil 1, Teil 2, Teil 3) geschrieben. Im Februar wurde „Parasite“ mit dem Oscar als bester Film ausgezeichnet, Anfang März wird er auf DVD erscheinen und Beatrice Behn hat ihn rezensiert.

Bei den Chops zerlegen Joachim Feldmann, Ulrich Noller und Thomas Wörtche Thomas Christos‘ „1965 -Der erste Fall für Thomas Engel“, Ute Cohens „Poor Dogs“, Peter Hennings „Die Tote von San Andreu“, Cai Juns „Rachegeist“, Michael Korytas „Die mir den Tod wünschen“, Dirk Kurbjuweits „Haarmann“, Mercedes Rosendes „Falsche Ursula“, Wallace Strobys „Zum Greifen nah“ und Jan Costin Wagners „Sommer bei Nacht“.

Aus Frank Göhres „Verdammte Liebe Amsterdam“ präsentieren wir einen Textauszug. Das Krimigedicht liefert die englische Ska-Band Madness. Den Veranstaltungskalender besorgt Claudia Fiedler. In der Schatzsuche sind wieder interessante Krimi-Neuheiten versammelt. Und natürlich gibt es auch wieder unsere beliebten Street Scenes & Crimes von Carsten Klindt und Nadja Burckhardt.

Krimiblogs:

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1955: Katrine Engberg – Glasflügel
1954: Lucy Foley – Neuschnee

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Julia Bruns | Eiskalte Ostsee Bd. 1
Doppel-Rezension Georges Simenon: Chez Krull & Maigrets Jugendfreund

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Fernab jeglicher „Cosyzität“ – Niklas Natt och Dag: 1794

frankrumpel.wordpress.com
Davide Longo: Die jungen Bestien

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Krimi-Kritik: „Verdammte Liebe Amsterdam“ von Frank Göhre