KrimiMeldungen 04052020, 13.44 Uhr

Nachrichten:

www.faz.net
Nur Mord oder Ordnung
KRIMIBESTENLISTE IM MAI 2020
Young-Ha Kim behauptet die Spitze, dazu kommen sechs Neuzugänge: Die Frankfurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur präsentieren die besten Krimis.

Printmedien online:

Doris Kraus auf www.diepresse.com
„Altlasten“: Gefährliche Erreger in der Prärie
„Sara Paretsky legt mit „Altlasten“ einen großartigen und durch Zufall brandaktuellen Krimi rund um egomanische Wissenschaftler und irre „America First“-Epigonen vor.“

Mirjam Marits auf www.diepresse.com
„Miracle Creek“: Die vielen Gesichter der Wahrheit
„Eine Frau, die sich für den Mord an ihrem Sohn verantworten muss: Angie Kim hat mit „Miracle Creek“ ein starkes Debüt vorgelegt, das viel mehr ist als nur ein spannender Justizthriller.“

TILMAN SPRECKELSEN auf www.faz.net
Das Land, das es nicht gibt
MARIA ADOLFSSONS „TIEFER FALL“:
„Seit Jahrtausenden ist die Doggerbank von der Nordsee verschlungen. Eine schwedische Krimi-Autorin fragt: Was, wenn es das Doggerland noch gäbe?“

KATHARINA TEUTSCH auf www.faz.net
Aus Ställen wurden Finanzinstitute
ROMAN „FÜR IMMER DIE ALPEN“:
„Steuerflucht, Geldwäsche und krumme Deals im Fürstentum Liechtenstein: Benjamin Quaderers lakonischer Schelmen-Thriller „Für immer die Alpen“ legt eine Steueroase trocken.“

Marion Löhndorf auf www.nzz.ch
Einfach sein ist gar nicht so leicht: der Jack-Reacher-Autor und sein Erfolgsrezept
„Die Romane von Lee Child gehören weltweit zu den kommerziell erfolgreichsten Büchern. Aber auch das literarische Establishment schliesst ihn inzwischen in die Arme. Grund genug, Lee Childs Karriere genauer unter die Lupe zu nehmen.“

Hanspeter Eggenberger auf www.tagesanzeiger.ch
Ein gehörloser Ermittler und viel Blut
„Hart, schnell und grausam ist «No Sound – Die Stille des Todes», das Debüt der australischen Autorin Emma Viskic.“

Sylvia Staude auf www.fr.de
Zum Tod von Maj Sjöwall – Der Realität ins Gesicht sehen
Maj Sjöwall ist gestorben. Mit ihrem Partner Per Wahlöö begründete sie einst den sozialkritischen Kriminalroman.

Sylvia Staude auf www.fr.de
Da versteht sie keinen Spaß
„Late Show“: Bosch-Erfinder Michael Connelly beginnt eine Reihe um eine taffe Ermittlerin.

Radio und Fernsehen:

www1.wdr.de
Mark Billinghams Spiel um Leben und Tod

FRANK RUMPEL auf www.swr.de
Frank Göhre – Verdammte Liebe Amsterdam

Kirsten Reimers auf www.deutschlandfunk.de
Am Anfang des Schwedenkrimis
„Sie galten als Erfinder des Schwedenkrimis, Kommissar Beck war ihr bekanntester Ermittler. Gemeinsam mit Per Wahlöö schrieb Maj Sjöwall eine zehnteilige Krimiserie, die prägend wurde. Am 29. April starb die Autorin und Übersetzerin im Alter von 84 Jahren.“

Tobias Gohlis auf www.deutschlandfunkkultur.de
Verzwickte Fälle in L.A.
„Michael Connelly ist einer der weltweit erfolgreichsten Krimiautoren. Mit Renee Ballard schickt er in Los Angeles erstmals eine Frau auf Verbrecherjagd. „Late Show“ ist ein gelungener und spannender Roman, der gekonnt mit Details der Polizeiarbeit jongliert.“

Jürgen Deppe auf www.ndr.de
Young-ha Kim: „Aufzeichnungen eines Serienmörders“

Literaturblogs und Literaturplattformen:

CrimeMag Mai 2020

Editorial
Thomas Adcock: New York is Plague Central
Barbara Mesquita: Corona in den Slums von Luanda
Johannes Groschupf: Berlin
Ein Buch – Zwei Stimmen: Sonja Hartl und Katja Bohnet zu Lisa Sandlin „Family Business“

Thomas Wörtche: Peter Grandl „Turmschatten“
Alf Mayer: Interview mit Benjamin Whitmer zu „Flucht“
Robert Rescue: Die Tage und Nächte im Krankenhaus
Marcus Münterfering zu Don Winslow „Broken“
Wolfgang Brilla: Eric Ambler lesen

Thomas Wörtche: Jérôme Leroy „Der Schutzengel“
Bodo V. Hechelhammer: Das erste Buch
Iris Boss: Covid-19 – Lasst eure Kriege sein – Kolumne
Alf Mayer: Rückflug in Platons Höhle #covid-19

Markus Pohlmeyer: Der Corona-Zyklus – Gedichte
Christopher G. Moore: Der Virus als Computervirus betrachtet
Street Scenes – Street Crimes: Carsten Klindt und Nadja Burckhardt
Thomas Adcock: Resist! Insist! Persist
Markus Pohlmeyer: Homer, Platon, Vergil und Cicero: Diesseits und Jenseits

Sebastian Knauer: Stefan Wimmer „Die zwölf Leidensstationen nach Pasing“
Markus Pohlmeyer: Star Trek: „Picard. Die letzte und einzige Hoffnung“
Hazel Rosenstrauch: Anti-Corona-Medizin
Ingrid Mylo: Lektüre in Corona-Zeiten

Christina Lux (soloselbstständige Musikerin): Covid-Zeiten
David Whish-Wilson: Bericht aus Perth
Carl Nixon: Travelling with literature – Australia
Jim Nisbet, Wallace Stroby: Lawrence of Arabia & Dog in Sausalito
Christoph Thoke// Joachim Feldmann/ Klaus Kamberger/ Nachruf Luis Sepúlveda
Peter Christian Hall: Als Intellektueller liegt man immer falsch

Rolf Barkowski: Blues in Corona Zeiten
Georg Seeßlen: Die Gruppe „Rhein“ – Musik in Corona-Zeiten
Johann Allacher: Wiener Kriminalroman mit Musik
Hans-Jürgen Döpp: Nachruf auf den Bordellbesitzer Jürgen Engel
David Kregenow: Gordon Parks „The Atmosphere of Crime“ (Fotobuch)

Peter Münder: „TEXT“ von Dmitry Glukhovsky,
Wolfgang Franßen über „M“ von Antonio Scurati
Emma Viskic: How Crime Writing is Like Music
Dominique Ott: Film „Der unsichtbare Mann“
Markus Pohlmeyer: Neues von Lucky Kid. Ein Essay
Schatzsuche – Krimi-Neuerscheinungen

Bloody Chops:
Wolfgang Bortlik: Allzumenschliches
Oyinkan Braithwaite: Meine Schwester, die Serienmörderin
Andrew Cartmel: Killer Rock (2 x)
Michael Connelly: Late Show
Peter Henning: Die Tote von San Andreu
Tom Hillenbrand: Qube
Joseph Incardona: One-Way-Ticket ins Paradies
Carlo Lucarelli: Hundechristus
Martin Panchaud: Die Farbe der Dinge
Wu Ming: Die Armee der Schlafwandler
Sara Paretsky: Altlasten
Leif GW Persson: Wer zweimal stirbt
Hansjörg Schneider: Hunkeler in der Wildnis
Ben Smith: Dahinter das offene Meer

Non fiction, kurz:
Hannes Brühwiler (Hg): The Sound of Fury – Hollywoods schwarze Liste
Christina Clemm: AktenEinsicht
Mike Davis: Set the Night on Fire. L.A. in the Sixties)
Vilém Flusser: Vom Stand der Dinge
Future Food. Essen für die Welt von Morgen
Allen Glover: TV Noir. Dark Drama on the Small Screen
Stuart Hall: Vertrauter Fremder
Walter Hollstein: Das Gären im Volksbauch
Harry Graf Kessler: Erinnerungen eines Europäers
Richard King: Ahab’s Rolling Sea. A Natural History of „Moby Dick“
Helen Lewis: Difficult Women
Andrew Nette: Rollerball
Adam Sisman (Hg): Patrick Leigh-Fermor: Flugs in die Post!
Margrit Sprecher: Irrland. Reportagen
Matthias Uhl et al (Hg): Die Organisation des Terrors|

Thomas Hummitzsch auf www.intellectures.de
»Ich interessiere mich nicht so sehr für Verbrechen«
„Der japanische Autor Hideo Yokoyama spricht über seine ungewöhnliche Kriminalliteratur, die Besonderheiten des japanischen Polizei- und Justizsystems, die Rolle der Medien und den Preis des Erfolgs.“

Krimiblogs:

krimikiste
1984: Lesley Kara – Das Gerücht
1983: Bella Ellis – Die verschwundene Braut
1982: Christine Brand – Die Patientin

krimirezensionen
Ellen Sandberg | Das Erbe
Deepa Anappara | Die Detektive vom Bhoot-Basar

Krimi-Kritik
Emma Viskic – No Sound – Die Stille des Todes

krimilese
Brutal und grausam: Veit Etzold – Blutgott

dietipperin.wordpress.com
Rezension: Der Tattoosammler

crimenoir
Melba Escobar: Die Kosmetikerin

zeilenkino
Krimi-Kritik: „Aufzeichnungen eines Serienmörders“ von Young-ha Kim
Krimi-Kritik: „Meine Schwester, die Serienmörderin“ von Oyinkan Braithwaite

kriminalakte
„Moonshine“ Whiskey inspiriert Brian Azzarello und Eduardo Risso zum zweiten Mal

frankrumpel.wordpress.com
Hansjörg Schneider: Hunkeler in der Wildnis

recoil.togohlis.de
Monika Geier – Schreiben und Architektur
Matthias Wittekindt – Schreiben und Architektur
Wenn der Killer gegen Alzheimer kämpft

Krimikritik: Dror Mishani – „Drei“

Drei Frauen treffen sich nacheinander mit ein- und demselben Mann. Es wird Schlimmes geschehen. Warum?

1.
Die erste Frau ist Orna, eine alleinstehende Gymnasiallehrerin, die mit ihrem achtjährigen Sohn zusammenlebt. Da sie ihr Leben nicht einfach vorbeiziehen lassen will, ergreift sie nach Stunden der Einsamkeit die Initiative und meldet sich auf einem Datingportal an. Sie findet einen Mann, wählt ihn aus, weil sein Profil einigermaßen nichtsagend war. Der Grund liegt tief, weil sie es nicht vermag, sich gedanklich von ihrem geschiedenen Mann zu lösen. Diese große Verletztheit lässt sich nicht einfach abstreifen.
Anfangs zeigt sie sich beim Kennenlernen des durchschnittlichen Mannes zögerlich und unentschieden. Doch nach und nach kommt ihre durchaus selbstbewusste Art zum Vorschein. Was auch seinem unaufdringlichen Verhalten geschuldet ist. Er drängt sich nie auf, passt sich ihren Launen an, erweckt den Eindruck, dass nur ihre Entscheidung zählt, gibt ihr durch seine Konfliktvermeidung ein Gefühl der Ruhe, Ordnung und Sicherheit. Erst nach einiger Zeit lernt sie die unbekannten Seiten bei ihm kennen. Zufällig begegnen sie seiner Frau, mit der er angeblich in Scheidung lebt, und Orna ahnt, dass noch engere Bande bestehen als gedacht.
Anstatt die Beziehung wie ein Sexabenteuer zu nehmen, provoziert sie ihn immer heftiger. Sie strebt ein normales Leben an, in dem der neue Mann seinen Platz finden soll. Den Platz, den sie allein bestimmen will. Sie bevorzugt eher eine lockere Beziehung, aber tief im Innern will sie ihn auch nicht mit anderen Frauen teilen. Von Unschlüssigkeit gepeinigt, von Selbsthass getrieben, denkt sie über die Auflösung der Beziehung nach. Schwankend zwischen Scham und Sehnsüchten bemerkt sie nicht, wie ihr Gegenüber seine Bestrebungen Schritt für Schritt verstärkt, ein grausames Spiel spielt, während sie sich noch einbildet, mit ihrem provozierenden Gehabe Einfluss auf sein Verhalten nehmen zu können.
2.
Die zweite Frau ist Emilia, eine Frau aus Riga, die als Ganztagespflegerin über eine Vermittlungsagentur nach Israel eingereist ist. Anfangs pflegt sie einen älteren Mann, passt sich seinem Lebensrhythmus an, bis er verstirbt. Auch ihr Leben ist aus der gewohnten Ordnung gefallen. Mit einiger Mühe findet sie eine schlechtbezahlte Arbeit bei einer demenzkranken Frau, muss aber auf dem Sofa schlafen und wird von der Frau und ihren Verwandten herablassend behandelt. Da lernt sie den Mann kennen, der ihr als Rechtsanwalt zu einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung verhelfen soll. Der Mann zeigt sich ihr gegenüber sehr behilflich, bietet ihr eine zusätzliche Arbeit an, indem er sie bittet, seine Wohnung zu putzen.
Nach und nach wird aus ihrer geschäftlichen Beziehung eine engere Bekanntschaft, die ihr Denken in fürsorgliche Bahnen leitet. Sie beginnt sogar, die Wohnung des Mannes durch Deckchen und neue Haushaltsgegenstände häuslicher zu gestalten. Bisher hatte sie ihre Umwelt aus einer negativen Brille betrachtet und den Menschen abwehrend gegenübergestanden. Es gab nur eine lose Beziehung zu einem Priester, den sie regelmäßig in der Kirche besuchte und der ihr die Fremdheit etwas nehmen konnte. Jetzt lebt sie auf und fängt an, nach und nach ihre Pflöcke einzuschlagen. Als sie sich sogar vorstellen kann, mit dem neuen Mann ihre alte Heimatstadt zu besuchen, ist ihre Gutgläubigkeit an einem Punkt, der sie alle Vorsicht vergessen lässt. Und wir wissen, nicht immer im Leben ist ein Zuwachs an Nähe mit einer Abnahme von Gefahr verbunden.
3.
Bei der dritten Frau handelt es sich um Ella, eine junge, verheiratete Akademikerin, die zu Hause ihre drei Kinder betreuen muss. Um der täglichen Routine mit Kindern und Hausarbeit zu entfliehen, sucht sie am Vormittag ein Café auf. Dort will sie ungestört an ihrer Masterarbeit arbeiten. Auch der Mann, dessen Arbeitsstätte nicht weit entfernt liegt, besucht das Café regelmäßig. Es brauchte nur eines kleinen Schrittes, um sich kennenzulernen. Aber der Mann hatte sich verschätzt, er trifft hier auf die selbstbewussteste Frau der drei Frauen, die sich durchaus zu wehren weiß.

Die drei Lebensgeschichten werden aus der Perspektive der Frauen erzählt. In ihren unzufriedenen Situationen suchen sie nach einem emotionalen Ausweg, der ihnen Entlastung bringen soll. Dror Mishani versteht es ausgezeichnet, ihre jeweiligen Befindlichkeiten zu sezieren und ihre Annäherung an den Mann in unmerklichen Veränderungen zu formen.
Der Plot ist originell angelegt. Wird in den meisten Kriminalromanen großer Wert auf das Vorleben der Protagonisten gelegt, um eine Ursache für ihr Handeln herauszuarbeiten, steht hier die Entwicklung der Beziehungen im Vordergrund, die in einem lakonischen und nüchternen Ton erzählt wird.
Das Motiv des Täters bleibt im Dunkeln. In wenigen Aussagen wird seine finanzielle und familiäre Situation klarer, aber nie greifbar. Seine psychische Verfasstheit schimmert als Reaktion auf das Verhalten der Frauen durch.
Erst als die Polizei einen Zusammenhang zwischen den drei Frauen erkennt, kann der Mann überführt werden. Das ist spannend erzählt, der LeserIn wird genügend Raum gegeben, in dem psychologisch ausgefeilten Krimi die Leerstellen mit ihren Erfahrungen zu füllen. Und ehrlich gesagt, ist es am Ende auch das, was wir in Büchern immer wieder suchen.
Für mich der außergewöhnlichste und beste Krimi dieses Jahres.

Henny Hidden

KrimiMeldungen 27042020, 11.44 Uhr

Nachrichten:

Printmedien online:

KAI SPANKE auf www.faz.net
KRIMI VON XAVIER-MARIE BONNOT: Jäger des verlorenen Schatzes
„Déjà-vu-Service für informierte Fans: Xavier-Marie Bonnots neuer Krimi ist ein kulturhistorisches Namedropping und handelt nebenbei von prähistorischen Felszeichnungen, Mythen und lauter Verrückten.“

www.suedtirolnews.it
Krimi-Autor Deon Meyer hielt Apokalypse für möglich
Meyers „Fever“ weist beängstigende Parallelen zur Corona-Pandemie auf

Hanspeter Eggenberger auf www.tagesanzeiger.ch
Die Ermordete war schon lange tot
„In «Wer zweimal stirbt» lässt der schwedische Bestsellerautor Leif GW Persson wieder einmal seinen Kotzbrocken-Kommissar Bäckström ermitteln.“

Katharina Granzin auf taz.de
Großer Spaß mit Männermord
Ungleiche Schwestern in Thrillerkomödie
„Die nigerianische Autorin Oyinkan Braithwaite veröffentlicht mit „Meine Schwester, die Serien­mörderin“ ihren ersten Roman.“

Sylvia Staude auf www.fr.de
Sara Paretsky „Altlasten“: Was alles im Verborgenen liegt
Sara Paretsky lässt ihre Detektivin Vic Warshawski „Altlasten“ auf die Spur kommen.

Ralf Julke auf www.l-iz.de
Tod unterm Schwanz: Die Krimi-Anthologie, die zur ausgefallenen CRIMINALE in Hannover erschien

www.srf.ch
«Ich habe eine extreme Freiheit gewonnen»
Krimiautorin Christine Brand im Gespräch mit Jörg André

Radio und Fernsehen:

Ulrich Rüdenauer auf www.mdr.de
Andreas Camilleris letzter Krimi „Kilometer 123“
„Andrea Camilleri ist einer der meistgelesenen Autoren Italiens. Im Sommer 2019 verstarb er 93-jährig. Nun erscheint sein Krimi „Kilometer 123“, der erneut seine Meisterschaft der Figurenzeichnung unter Beweis stellt.“

Eberhard Falcke auf www.deutschlandfunk.de
„Meine Schwester, die Serienmörderin“ – Lady Macbeth in Lagos
„Wenn Ayoola einen Mann loswerden will, rammt sie ihm ein Messer in den Rücken und entsorgt das blutige Bündel in der Lagune von Lagos. Anschließend konzentriert sie sich wieder auf den Streit mit ihrer Schwester Korede. Der etwas andere Roman einer Newcomerin aus Nigeria.“

Kolja Mensing auf www.deutschlandfunkkultur.de
Die Algorithmen sind unter uns
Tom Hillenbrand: „Qube“
„Brainscans und Quantencomputer: Tom Hillenbrand liefert mit „Qube“ die Fortsetzung seines Bestsellers „Hologrammatica“. Nebenbei setzt er ein literarisches Gender-Experiment auf.“

Literaturblogs und Literaturplattformen:

polar-verlag.de
„Ich schreibe immer Tragödie. Und Arbeiterklasse.“
BENJAMIN WHITMER IM INTERVIEW MIT ALF MAYER

buch-haltung.com
ABGESOFFEN IN VENEDIG
Wolfgang Schorlau/Claudio Caiolo – Der freie Hund

kulturnews.de
Stephen King: Novellensammlung „If it bleeds“ erscheint heute

kulturnews.de
Psychokiller und dicke Karren: Hardboiled Heuner über die neuen Krimis von Ron Corbett und Wallace Stroby
„In der neuen Folge seines Krimi-Podcasts spricht Hardboiled Heuner über gleich zwei Neuerscheinungen: „Preisgegeben“ von Ron Corbett und Wallace Strobys „Zum Greifen nah“.“

BARBARA WEGMANN auf titel-kulturmagazin.net
Kriminelles und Persönliches
Ingrid Noll: In Liebe Dein Karl

Krimiempfehlung auf www.walk-the-lines.de
Doris Brockmann: „Tuppek am seidenen Faden“
„In sechs Tagen einen Roman schreiben? Adrian Tuppek traut sich das zu. Aus lauter Verzweiflung. So kühn sein Vorhaben ist, so verbissen geht er ans Werk. Im Krimi-Schreiben gänzlich unerfahren, probiert er verschiedene Geschichten aus, in denen so unterschiedliche Delikte vorkommen, wie Diebstahl, Stalking, Börsenbetrug, Fälschung, Mord und Totschlag.“

Krimiblogs:

krimikiste
1981: Robert C. Marley – Inspector Swanson und die Frau mit dem zweiten Gesicht
1980: Mariette Lindstein – Die Sekte – Deine Angst ist erst der Anfang
1979: Anne Nordby – Kalte Nacht

krimirezensionen
Deepa Anappara | Die Detektive vom Bhoot-Basar
Deon Meyer | Beute Bd. 7

Krimi-Kritik
Leif GW Persson – Wer zweimal stirbt

krimilese
Benjamin Whitmer: FLUCHT
Was ist so schön an Kilometer 123? – Andrea Camilleri: Kilometer 123
Bester Kriminalroman: Jürgen Heimbach für „Die Rote Hand“ mit dem GLAUSER 2020 ausgezeichnet

dietipperin.wordpress.com
Rezension: Die Wälder von Melanie Raabe

crimenoir
Sarah Schulman: Trüb

zeilenkino
Krimi-Kritik: „Killer Rock“ von Andrew Cartmel
Krimi-Kritik: „Late Show“ von Michael Connelly